Schläge in der Kindererziehung


Klaps auf den Po ist schon zu viel
Schläge in der Kindererziehung

Wenn bei der Kindererziehung die Nerven blank liegen, rutscht Eltern schon mal die Hand aus. Doch das kann langfristige Folgen für das Kind haben, wie eine amerikanische Studie nun zeigt.

In einer aktuellen Befragung ermittelten Forscher, wie sich körperliche Bestrafung von Kindern – im englischsprachigen Raum „spanking“ genannt – auf ihr späteres Leben auswirkt. Die Forscher verstanden darunter Gewalt, die dem Kind Schmerz, aber keine Blessuren zufügen soll, und das Ziel hat, sein Verhalten zu korrigieren oder zu kontrollieren.

Spätfolgen körperlicher Bestrafung: Depressionen und Drogenkonsum

Von den über 8300 befragten Erwachsenen gab mehr als die Hälfte an, in der Kindheit entsprechende Formen körperlicher Gewalt erlitten zu haben. Zugleich berichtete diese Gruppe häufiger über psychische Probleme im späteren Leben: Wer als Kind geschlagen wurde, litt als Erwachsener eher an Depressionen, beging eher einen Suizidversuch und neigte eher zu riskantem Trinkverhalten und dem Konsum illegaler Drogen.

Auch leichte körperliche Bestrafung ist Missbrauch

Die Studienautoren sehen daher auch in vermeintlich leichterer Gewaltausübung, die Kindern keine offensichtlichen Verletzungen zufügt, eine Form des Missbrauchs. Dies sollte in zukünftiger Präventionsarbeit berücksichtigt werden, fordern sie. Die Ergebnisse ergänzen den Befund einer weiteren kürzlich veröffentlichten Studie: Demnach waren Kinder, die vor dem sechsten Lebensjahr körperliche Bestrafung erlitten, schon ein Jahr darauf überdurchschnittlich verhaltensauffällig.

Quelle: Science Daily

Kundenkarte

zu den Vorteilen

Sie können uns auch außerhalb unserer Öffnungszeiten erreichen.

News

Rückenschmerzen: Was hilft wirklich?
Rückenschmerzen: Was hilft wirklich?

Oft nur kurzfristige Linderung

Ob Akupunktur, Massagen oder Bewegung - es gibt viele Strategien, die Rückenschmerzen lindern. Aber leider halten viele Effekte scheinbar nur kurzfristig an.   mehr

Kein Magenkrebs durch Langzeit-PPI
Kein Magenkrebs durch Langzeit-PPI

Entwarnung beim Magenschutz

Lange galt die Sorge, dass eine dauerhafte Behandlung mit Protonenpumpenhemmern (PPI) das Risiko für Magenkrebs erhöhen könnte. Eine große aktuelle Studie gibt nun Entwarnung.   mehr

Magen-Darm-Infekt vom Küchenschwamm
Magen-Darm-Infekt vom Küchenschwamm

Gefährliche Keimschleuder

Ein Küchenschwamm kann sauber aussehen und trotzdem Millionen Bakterien beherbergen. Damit über die Arbeitsflächen keine Krankheitserreger auf Speisen übertragen werden, sollte man ein paar Hygieneregeln beachten.   mehr

Reisen mit der Anti-Baby-Pille
Ein Pärchen sitzt bei Sonnenuntergang am Strand und küsst sich.

Tipps für den Urlaub

Eine größere Reise bringt einige Herausforderungen mit sich. Neben dem Packen und der Anfahrtsplanung sollte dabei auch die Verhütungsplanung mit der Anti-Baby-Pille nicht vergessen werden.   mehr

Sonnenbrille schützt vor Augenschäden

Nahaufnahme einer Frau mit Sonnenbrille vor einem Sonnenuntergang.

Ab UV-Index von 3 aufsetzen

Ob am Strand, auf der Terrasse oder im Gebirge: Dass man in der Sonne die Haut vor UV-Strahlen schützen muss, ist inzwischen selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen Schutz vor dem UV-Licht benötigen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Wolfshagen-Apotheke
Inhaber Alexander Arlart
Telefon 040/2 50 29 72
E-Mail info@wolfshagen-apotheke.de